25. Juli 2020
Es geht wieder mit Mitmissionaren und einer Krankenschwester von Diospi Suyana auf Hausbesuche. Es handelt sich allerdings nicht um einen Höflichkeitsbesuch, den wir 6 Familien abstatten wollen. Die Erwerbsmöglichkeiten während des Lockdowns reichen vielen Familien nicht zum Leben. Ein Pastor hat sich bei einer Kollegin von Uta gemeldet, drei Familien würden Not leiden. Dieselbe Kollegin hat außerdem selbst von drei Familien direkt erfahren, dass sie in einer prekären Situation sind....
02. Juni 2020
Neuigkeiten von den Kesslers aus Peru-Rundbrief Nr. 11 ist da.
Unser Rundbrief aus dem Lockdown heraus ist fertig. Er enthält aktuelle Informationen zu unserer Lage in Peru. Per Post kommt er in den nächsten Tagen. Wer ihn per Email erhalten möchte melde sich bitte bei uns UND trage sich bitte hier ein, um auch die weiteren Rundbriefe automatisch zu bekommen. Vielen Dank! https://www.vdm.org/missionar-profil/AC459000 https://www.vdm.org/in-verbindung-bleiben/AC459000
09. Mai 2020
Am 1. Mai konnten wir mit unseren Freunden und Mitmissionaren Matthias und Uta Kügler und einer Arbeitskollegin von Uta wieder einen Hausbesuch einer anderen Art machen. Viele Familien leiden Not durch den Ausfall regelmäßiger Einkommen. Sie können nicht mehr als Taxifahrer oder Lebensmittelverkäufer arbeiten. Die Besucherzahl am Krankenhaus nimmt ab und Übernachtungsgäste entfallen. Das eigene Stück Land, die sog. Chacra, wirft nicht genug zum Leben ab. Man produziert Futter für die...
05. Mai 2020
Innerhalb der letzten Woche wenden sich mehrere Patienten an das Krankenhaus mit Atembeschwerden. Sie wurden allesamt in staatlichen Gesundheitseinrichtungen voruntersucht. Da es bei einem Verdacht auf eine Covid-19-Infektion das übliche Vorgehen ist, Patienten mit geringen Beschwerden nur oberflächlich zu untersuchen und wieder nach Hause zur Isolation zu schicken, fallen Patienten mit schweren Lungenerkrankungen durch das Untersuchungsraster. Auch von Patientenseite werden in der aktuellen...
13. April 2020
Liebe Freunde, wir wünschen allen Lesern unseres Blogs ein Frohes Osterfest. In Zeiten der Angst, die durch die Nachrichten und die Art der Berichterstattung über Corona ausgelöst ist, kommen für uns Fragen auf, die wir wichtig finden: Was ist der Sinn in meinem Leben, und welchen Sinn hatte mein Leben bis jetzt, wenn ich morgen sterbe? Wo geht die Reise hin, wenn ich sterbe? Wir glauben, die Antwort dazu ist jeweils in dem Wiederauferstandenen Jesus zu finden. Er ist das ALPHA und das...
10. April 2020
Fortbildung für die Ärzte in Vorbereitung auf die angekündigte Patientenwelle Die Anästhesisten Dra. Leslie und Dr. Victor erläutern die intensivmedizinische Versorgung der Covid-19-Patienten. Auch Werner wird für den Ernstfall geschult, Covid-19 Patienten zu beatmen. In der Augenklinik erreichen nur noch einige Notfall-Patienten das Hospital. Ein an Covid-19 erkrankter Verdachtsfall war bislang noch nicht dabei. Viele Patienten meiden die Öffentlichkeit aufgrund der Angst vor...
27. März 2020
Wir haben hier seit 12 Tagen landesweite Ausgangssperre. Gestern wurde sie noch einmal bis zum 12. April verlängert. Das heißt Johanna und ich sind komplett zu Hause. Langweilig ist uns überhaupt nicht. Ich habe einmal in dieser Zeit das Haus verlassen um Gemüse und Obst einzukaufen. Werner ist weiterhin jeden Tag am Arbeiten. Ich bereite von zuhause aus Schulmaterialien vor. Im gesamten Bundesstaat Apurimac gibt es für 500.000 Menschen rund 30 Beatmungsgeräte. Zehn von ihnen befinden...
25. März 2020
Erstmals seit unserer Zeit in Peru fiel uns besonders auf, dass die Landschaft um Curahuasi sehr grün geworden ist. Durch den diesmal frühzeitig einsetzenden Regen haben sich braune Hänge und Felder in grüne Pflanzenteppiche verwandelt, eine farbliche Abwechslung für die Augen in der sonst sehr kargen Landschaft. Die Kargheit der Landschaft ergibt sich aus der Art der Nutzung der Flächen. Zumeist fehlt eine nachhaltige Forstwirtschaft und Raumplanung. So werden in manchen Gemeinden selbst...
14. Februar 2020
Adler - Jesus- Drehbild
Als Werner heute nach Hause kam, hatte er etwas zu berichten: Ein Patient aus der Region Südperu kommt in die Augenambulanz. Er hat eine Anreise von fast 12 Stunden hinter sich. Er wird von der Pforte im Rollstuhl zur Augenambulanz gefahren, weil er sich nicht mehr gut auf den Beinen halten kann. Anders als sonst üblich kommt er allein. Er hat keine Angehörigen und auch sonst niemand, der ihn begleitet hat. Die Schwestern untersuchen ihn und prüfen die Sehschärfe. Er ist erblindet. Mehr...
11. Februar 2020
Wir sind dankbar über die Darstellung unseres Dienstes und unserer Motivation. Über die guten Rückmeldungen haben wir uns sehr gefreut! Vielen Dank an Sigrid Abel und Andreas Schlosser für die tolle Arbeit! Hier kommen die Links zum Film Zu finden in der Mediathek des SWR: Für alle, die den Film nicht live sehen konnten, hier der Link : Arzt mit Mission - Augenlicht für die Ärmsten...

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